Die Jury des Kantons Basel-Stadt hat laut einer Mitteilung entschieden, dass der Entwurf der beiden in Basel ansässigen Architekturbüros Clauss Kahl Merz Atelier für Architektur + Städtebau und Truwant + Rodet realisiert wird. Die geplante Wohnüberbauung am Riehenring 120 auf dem ehemaligen Gelände der Messehalle 3 wird 170 preisgünstige Wohnungen umfassen. Aktuell wird die Messehalle 3 von den Basler Verkehrs-Betrieben (BVB) als Garage für Elektrobusse verwendet. Diese Zwischennutzung endet 2028. Danach will der Kanton dieses zentral gelegene Areal bis 2031 zu einem lebendigen Wohn- und Lebensraum entwickeln. Vorgesehen sind vor allem grosse, familienfreundliche Wohnungen und ein geringer Anteil an kleinen Wohnungen. Zudem sind ein Doppelkindergarten, eine Tagesstruktur und Gewerberäume sowie 200 Parkplätze für Mieterinnen und Mieter sowie andere Personen aus dem Quartier geplant. Das Siegerprojekt überzeugte die Jury „durch seine hohe Wohn- und Lebensqualität und durch seinen Beitrag für die umgebenden Quartiere“. Die Autoeinstellhalle wird teilweise oberirdisch errichtet. Dadurch entstehen auf dem Dach zwei zusätzliche Aussenflächen für die Mieterinnen und Mieter, die auch als Pflanzgärten genutzt werden können. Gleichzeitig, so der Kanton, wird damit ressourcenschonender gebaut: Da weniger tief in den Boden eingegriffen werden muss, braucht es „keinen energieintensiven Aushub und es wird weniger Baumaterial verbraucht. Darüber hinaus setzt das Projekt insgesamt auf eine umweltfreundliche Bauweise, indem verschiedene Bauteile aus der bestehenden Messehalle 3 sowie aus der ehemaligen BVB-Garage Rank wiederverwendet werden.“ ce/mm