Die Eidgenössische Technische Hochschule Lausanne (EPFL) und ReCirclereduzieren laut einer Mitteilung die Umweltbelastung auf dem Campus in Ecublens. Die EPFL hatte dazu 2015 eine Studie über das Abfallaufkommen durchgeführt. „Als wir die Mülleimer öffneten, um ihren Inhalt zu analysieren, stellten wir fest, wie viel Platz Lebensmittelverpackungen (Einwegkunststoffe, Styropor usw.) einnahmen, insbesondere solche von Food Trucks”, erklärt Aurore Nembrini, Leiterin der Campus-Gruppe innerhalb der Nachhaltigkeitsabteilung der EPFL. „Diese Erkenntnis führte zur Einführung eines Pilotprojekts für wiederverwendbare Behälter.“ Im Anschluss an die Studie führte die EPFL daher in Zusammenarbeit mit ReCircle wiederverwendbare Pfandbehälter für Speisen zum Mitnehmen ein. ReCircle mit Sitz in Bern ist auf wiederverwendbares Geschirr spezialisiert. Seit 2018 ist die Lösung auf dem Campus obligatorisch. Seither nahm das Volumen des verbrennbaren Abfalls um 35 bis 40 Prozent ab. Die individuellen Mülleimer wurden zudem durch Recycling-Stationen ersetzt. Damit konnte eine bessere Mülltrennung erreicht werden. Der Campus verfügt über eine zentrale Müllsammelstelle, wo Metallabfälle, Elektronikgeräte und bestimmte Kunststoffe sortiert werden können. Die Sortierquote liegt heute bei 73 Prozent. Die Menge des gesammelten Aluminiums hat sich zwischen 2014 und 2024 auf das 13-Fache erhöht. Laut EPFL ist der Anteil an verbrennbarem Abfall auf dem Campus seit 2013 um 49 Prozent zurückgegangen, während die Zahl der Menschen um 37 Prozent zugenommen hat. Die Nachhaltigkeitsabteilung der EPFL stellt diese Massnahmen während ihrer Nachhaltigkeitswoche Anfang März vor. ce/gp