Mit der Kickoff-Veranstaltung vom 17. Februar haben 15 Projektteams und Start-ups ihre Reise im Circular Economy Incubator 2026 begonnen. An deren Ende soll jedes der Teams sein minimal funktionsfähiges Product (Minimal Viable Product, MVP) entwickelt und sein Geschäftsmodell validiert haben. Schweizweit waren dafür Projekte in vier Sektoren gesucht worden, die zentrale Themen der Kreislaufwirtschaft auf innovative Weise adressieren.
Bei der zweiten Jury-Nacht im Impact Hub Genf hatten die ausgewählten Kandidaten sich mit ihren Pitches um die 15 Plätze in dem Förderprogramm beworben. Laut einer Mitteilung von Circular Economy Transition reichten die präsentierten Lösungen von zirkulären Textilien and Konsumgütern über Energieinnovationen und digitale Plattformen bis zu Mobilität und Geschäftsideen für regenerative Modelle. Die Initiative Circular Economy Transition zur Förderung der Kreislaufwirtschaft in der Schweiz ist ein Kollaborationsprojekt von Impact Hub Switzerland und der Stiftung Durabilitas. Unterstützt wird es von der MAVA Stiftung.
Im Sektor Gebaute Umwelt, Energie, Mobilität und Logistik schafften es laut einer weiteren Mitteilung SmartBat und Jöppli in die neue Kohorte. Für den Sektor Ernährung, Landwirtschaft und Verpackung gehen Brew Good, Erdglück und Jardins de Poche an den Start. Die grösste Gruppe stellt der Sektor Textilien und Konsumgüter mit CoDe, Nettle Circle AG, Streifen Go Circular!, Charly Blue, Methods Footwear und Birds&Co. Aus dem vierten Sektor Sharing und Plattformlösungen stammen die Teams von ALDEA, The Loop Market, Sidestream Matchmaker und Crabspace.
Während zwölf Wochen profitieren die teilnehmenden Projekte von verschiedenen unterstützenden Massnahmen. Am Ende des Programms sollten die Unternehmerinnen und Unternehmer in der Lage sein, ihr Start-up nicht mehr länger als Nebenprojekt, sondern als Vollzeitberuf zu verfolgen. Die gesamten Unterstützungsleistungen durch den Kreislaufwirtschaftsinkubator haben einen Wert von 15'000 Franken pro Team. ce/mm