Walter Schmid ist Preisträger des Dr. J.E. Brandenberger-Preises 2026, wie aus einer Mitteilung der Stiftung Dr. J.E. Brandenberger hervorgeht. Die Stiftung mit Sitz in Oberegg zeichnet durch den mit 200'000 Franken dotierten Preis „herausragendes persönliches Engagement“ aus, welches als Vorbild dienen und Menschen ermutigen soll, „Verantwortung für die Zukunft unserer Gesellschaft zu übernehmen“.
Schmid ist als Stiftungsratspräsident der Stiftung Umwelt Arena Schweiz Initiant der Umwelt Arena in Spreitenbach. Bereits zuvor habe er Pionierprojekte in den Bereichen energieeffizientes Bauen und Wohnen lanciert, heute verfolge er das Ziel, die aus seiner Arbeit gewonnenen Erkenntnisse „einer breiten Bevölkerung zugänglich zu machen und komplexe Nachhaltigkeitsthemen verständlich und erlebbar zu vermitteln“.
„Dieser Preis ist für uns weit mehr als eine grosse Ehre. Er ist Anerkennung für das, was wir in den vergangenen Jahren aufgebaut haben, und gleichzeitig eine Investition in das, was wir noch vorhaben“, wird Schmid zitiert. So weist Monica Duca Widmer, Präsidentin des Stiftungsrates der Stiftung Dr. J.E. Brandenberger, darauf hin, dass das Preisgeld zwar an keine bestimmte Verwendung gebunden sei. „Umso mehr freut es uns, dass Walter Schmid entschieden hat, es unter anderem für die 2027 geplante Ausstellung zum Thema PFAS einzusetzen.“ Bei PFAS handelt es sich um langlebige Per- und polyfluorierte Alkylverbindungen, die auch als sogenannte Ewigkeitschemikalien bekannt sind.
Die Stiftung Dr. J.E. Brandenberger geht auf Jacques Edwin Brandenberger zurück, der sich „durch die Erfindung der Viscosefolie ‚Cellophan‘ einen Namen als Chemiker gemacht“ hat. ce/jh