Gezolan macht mit eicher+pauli Kreisläufe messbar

Gezolan macht mit eicher+pauli Kreisläufe messbar
Sportböden aus Kunststoff-Granulat sind eine der Spezialitäten von Gezolan. Symbolfoto: Austris Augusts via unsplash

Die Gezolan AG mit Sitz in Dagmarsellen hat die Materialflüsse für die Produktion ihrer Kunststoffgranulate offengelegt und gemeinsam mit Fachleuten des Ingenieurunternehmens e+p holding ag (eicher+pauli) einer Treibhausgasbilanzierung unterzogen. Die Resultate offenbaren laut einer Mitteilung von eicher+pauli die wichtigsten Handlungsfelder im Sinne einer Kreislaufwirtschaft. In einem Workshop mit der Gezolan-Geschäftsleitung wurden Massnahmen erarbeitet und ihre jeweilige Wirkung nach definierten Indikatoren bewertet und priorisiert. Das ermöglicht eine datenbasierte Setzung neuer CO2-Ziele, heisst es.

Gezolan fertigt an den beiden Standorten in Dagmarsellen und in Buford im US-Bundesstaat Georgia Granulate aus dem synthetischen Kunststoff Ethylen-Propylen-Dien-Monomer (EPDM). Dieser wird international von Gezolan insbesondere für Bodenlösungen im Freizeit- und Sport-Bereich vertrieben.

Ziel der umfassenden Treibhausgasbilanz nach GHG Protocol – Scope 1-3 – war gemäss eicher+pauli, ressourcensenkende Potenziale aufzudecken. Perspektivisch soll dies ökologische Wirkung noch enger mit wirtschaftlichem Nutzen verbinden – „durch geringere Kosten, reduzierte Risiken und eine gestärkte Wettbewerbsfähigkeit“.

Eicher+pauli versteht sich als Komplettanbieter im Bereich Energie und Nachhaltigkeit. Das Unternehmen beschäftigt rund 200 Mitarbeitende an acht Schweizer Standorten: in Bern, wo sich der Hauptsitz der operativen Gruppe befindet, in Liestal, Aarau, Biel, Luzern, Olten SO, Visp VS und Zürich. ce/yvh