Die Berner Fachhochschule (BFH) hat mit 27 Absolventinnen und Absolventen den „einzigartigen Studiengang" in Circular Innovation and Sustainability erfolgreich abgeschlossen. Laut einer Mitteilung werden die frisch gebackenen Master of Science (MSc) nun mit vielfachen interdisziplinären Kompetenzen für nachhaltige und ressourcenschonende Lösungen in den Bereichen von Wirtschaft und Dienstleistungen tätig werden.
Im Studium haben die Diplomierten sowohl Kenntnisse biologischer und technischer Kreisläufe als auch die Fähigkeiten erworben, diese in nachhaltige Produkte, Dienstleistungen und Geschäftsmodelle umzusetzen. „Diese Diplomierten verkörpern eine neue Generation von Fachleuten, die Innovation auf der Ebene von Systemen, Ressourcenflüssen und nachhaltigen Wirtschaftsmodellen neu denken“, wird Agnès Petit Markowski, Direktorin von Innosuisse, in der Mitteilung zitiert. „Ihre Stärke liegt nicht nur darin, ausserhalb der Box zu denken, sondern die Box selbst neu zu definieren.“ Sie hat den Diplomierten bei deren Feier persönlich gratuliert. Silvia Zingg, Mitverantwortliche für den Studiengang, charakterisiert diesen so: „Von einem Fashiondesigner, der modulare Plug-in-Systeme für kreislauffähiges Bauen entwickelt, bis zu einer Lebensmitteltechnologin, die das Paradox kompostierbarer Take-away-Verpackungen untersucht, die letztlich verbrannt werden: Unsere Diplomierenden zeigen eindrücklich, wie sie fachliche Grenzen überwinden und etablierte Denkweisen hinterfragen.“
Für herausragende Leistungen wurde Flurin Andrea Mosimann aus dem Kanton Bern mit dem Preis für die beste Gesamtleistung ausgezeichnet. Jasmine Colassina Broger aus dem Kanton Zürich erhielt die Würdigung für die beste Master-Thesis. Beide Preise wurden von der Gebäudeversicherung Bern (GVB) gesponsert. Der Masterstudiengang Circular Innovation and Sustainability wird gemeinsam von den BFH-Departementen Wirtschaft, Architektur, Holz und Bau (AHB) und der Hochschule für Agrar-, Forst- und Lebensmittelwissenschaften (HAFL) getragen. ce/ww