Föderstiftungen punkten mit Professionalität

Föderstiftungen punkten mit Professionalität
Die Zusammenarbeit mit Förderstiftungen wird von den Förderpartnern sehr häufig als unkompliziert und professionell wahrgenommen. Symbolbild: StartupStockPhotos/Pixabay

Der aktuelle „Voices of Impact Report“ geht der Frage nach, wie Förderpartner und Antragsstellende ihre Zusammenarbeit mit Schweizer Förderstiftungen erleben. Für die von Swiss Foundations in Zusammenarbeit mit dem Center for Philanthropy Studies der Universität Basel und acht Schweizer Förderstiftungen erstelle Studie wurden 600 Förderpartner und 409 Antragsstellende überwiegend aus nicht gewinnorientierten Organisationen befragt, informiert Swiss Foundations in einer Mitteilung. Die Ergebnisse zeichneten „ein insgesamt positives Bild der Zusammenarbeit“, schreibt der Verband gemeinnütziger Stiftungen.

Förderpartner, also von einer Stiftung unterstützte Organisationen oder Einzelpersonen, bezeichnen den Erhebungen zufolge die Zusammenarbeit sehr häufig als unkompliziert und professionell. Zudem werden die Stiftungen vor allem als Förderinnen von innovativen Ansätzen wahrgenommen. Als problematisch werden die Konkurrenz um Fördermittel, die Suche nach passenden Förderern und ein als gering eingeschätztes Angebot an Förderorganisationen gesehen.

Der persönliche Austausch mit Stiftungen ist einer der Schlüssel für einen erfolgreichen Antrag. Während drei Viertel der Förderpartner ihr Projekt mit einem Kontakt in der Stiftung vorbesprechen konnten, ist dies bei den abgelehnten Antragsstellenden nur bei einem Viertel der Fall. Bei letzteren wird die Kommunikation mit den Stiftungen denn auch nur von 63 Prozent als positiv bewertet.

Verbesserungsbedarf hat die Studie bei der Kommunikation von Ablehnungen erkannt. Fast sechs von zehn erfolglosen Antragstellenden hat zwar eine Begründung zur Ablehnung erhalten. Nur knapp jeder Dritte kann diese jedoch nachvollziehen.

An der Studie haben sich acht Schweizer Förderstiftungen beteiligt. Dazu zählen die Age-Stiftung in Zürich, die Arcanum Stiftung in Freiburg, die Fondation Leenaards in Lausanne, die Hasler Stiftung in Bern, die Hear the World Foundation in Stäfa ZH, die Sophie und Karl Binding Stiftung in Basel, die Stiftung für Kunst, Kultur und Geschichte (SKKG) in Winterthur und die Stiftung Mercator Schweiz in Zürich. Zusammengerechnet verfügten sie 2024 und 2025 über ein Fördervolumen von 56 Millionen Franken und erhielten 3440 Anträge jeweils pro Jahr. ce/hs