Peach sieht für das lineare Modell bei Druckerpatronen keine Zukunft mehr. Laut einer Mitteilung des Anbieters von Tintenpatronen und Tonermodulen aus Schindellegi landen weltweit 800 Millionen der jährlich über 1,1 Milliarden verkauften Druckerpatronen im Abfall und werden nicht wiederverwertet. Peach Technologies möchte im Rahmen einer strategischen Neuausrichtung nun die Kreislaufwirtschaft bei Druckpatronen vorantreiben.
So nimmt das Unternehmen auf dem Schweizer Markt gebrauchte Originalpatronen zurück und realisiert deren Wiederaufbereitung und auch die Mehrfachnutzung der Original-Hardware. „Unsere Vision ist klar", wird Peach-Co-Geschäftsführer Torben Antretter zitiert. „Wir wollen Drucken nachhaltiger machen, ohne bei Qualität und Zuverlässigkeit Abstriche zu machen. ReUse verbindet für uns Ressourcenschonung, verlässliche Funktion und einen attraktiven Preis.“
Der ReUse-Prozess von Peach besteht in der mehr als 20 Schritte zählenden Wiederaufbereitung von Originalprodukten, die anschliessend als ReUse-Produkt wieder in den Verkehr gebracht werden. Dadurch rechnet das Unternehmen gegenüber Neuware mit einer CO2-Einsparung von bis zu 78 Prozent. Zudem lägen die Preise um bis zu 50 Prozent unter denen der Originalprodukte. Der neue Online-Shop weist ReUse- und Originalprodukte aus und informiert über den Prozess der Wiederaufbereitung. Nach der Schweiz will Peach auch in weiteren Märkten auf Kreislaufwirtschaft setzen. ce/jh