Sitzschale ab und stapeln: Wie die Rent.Group Mietmöbel transportiert

Video-Spotlight von BaselCircular zur Rent.Group

Beim Eames Plastic Chair von Vitra hat die Rent.Group das Untergestell von der Sitzschale getrennt. Ein eigens dafür entwickelter Schnellverbinder trennt beides mit einem Klick. Getrennt lässt sich der Stuhl stapeln. So passen 800 Stück auf einen Lastwagen. Beim Hersteller sind es nach Angaben der Rent.Group rund 250.

Katharina Döring, Managing Director der Rent.Group, zeigt das Beispiel in einem Video-Spotlight von BaselCircular. Mit den Transportwagen und dem Stapelsystem spart das Unternehmen nach eigenen Angaben bis zu 55 Prozent Lastwagenvolumen und kann den Produktlebenszyklus verdreifachen. Für die Kunden hat das auch eine handfeste wirtschaftliche Wirkung.

Mieten muss sich rechnen

Bei der Rent.Group lässt sich Material für einen Tag oder für bis zu 60 Monate mieten. Mieten heisst, Produkte im Kreislauf zu halten und sie immer wieder zu nutzen. Wenn das nicht wirtschaftlich ist, kommt man damit am Markt nur sehr schwer voran. Für das Unternehmen ist es sehr relevant, dass die Möbel modular sind und es eigene Transportsysteme und Verpackungen hat: Dadurch lässt sich auch Lagerplatz sparen.

Die Stühle haben speziell angefertigte Stapelkappen. Bei den Tischen lassen sich die verschiedenen Tischplatten aus dem Sortiment auf dasselbe Untergestell legen.

Angefangen vor 32 Jahren

Angefangen hat es vor 32 Jahren. Schon damals achtete das Unternehmen darauf, Produkte möglichst langlebig und die Logistik einfacher zu machen. Dabei ging es eher darum, gut zum Kunden liefern zu können und möglichst wenig kaputtgehen zu lassen. Kreislaufwirtschaft nannte man das noch nicht. Heute führt die Rent.Group Produkte, die seit über 32 Jahren im Sortiment sind.

Abgeschlossen ist das für die Rent.Group nicht: Das Unternehmen entwickelt sich laufend weiter.

BaselCircular nennt zu dem Beispiel drei Ansätze für den eigenen Einstieg: Produkte modular konzipieren, also trennbar statt fix verbaut, Transport und Lager früh im Design mitdenken und Miet- statt Besitzmodelle prüfen.

Davon lebt das Unternehmen, sagt Döring: dass ein Produkt lange hält und in guter Qualität bei den Kunden ankommt.

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