Die Hochschulen für Gestaltung und Kunst Basel mit Sitz in in Münchenstein sowie für Wirtschaft der Fachhochschule Nordwestschweiz (FHNW) haben die Ergebnisse des im Frühjahr durchgeführten Symposiums für Kreislaufwirtschaft Full Circle 2025 veröffentlicht. Diese enthalten Empfehlungen für künftiges Handeln, heisst es in einer Mitteilung. Im Fokus stehen die Branchen Bauwirtschaft, Energie, Textilien, Ernährung, Mobilität und Life Sciences. Ein wesentliches Ergebnis des Symposiums sei, dass eine zirkuläre Transformation in der Wirtschaft der Nordwestschweiz möglich ist. Es zeige, dass Kantone der Region innovations- und wirtschaftspolitisch profitieren können, so mit steigenden Angeboten von Arbeitsplätzen, Unternehmensentwicklungen und steigender Lebensqualität. „Um Wirtschaft und Gesellschaft zu mehr Zirkularität und damit Nachhaltigkeit zu bewegen, braucht es Mut, Kooperation und Struktur“, wird Ralf Michel, Dozent an der Hochschule für Gestaltung und Kunst Basel und Co-Organisator der Veranstaltung, in der Mitteilung zitiert. Der Bericht verweist jedoch auch auf die Tatsache, dass die Einführung der Kreislaufwirtschaft mit regulatorischen, wirtschaftlichen, gesellschaftlichen und digitalen Hindernissen konfrontiert ist. Er rät, entsprechende öffentliche Ausschreibungen zu veranlassen (regulatorisch), Rücknahmeinfrastrukturen zu gestalten (wirtschaftlich) sowie Kreislaufprinzipien bereits in der Berufsausbildung zu verankern (gesellschaftlich). Zudem könne ein digitaler Produktpass in einer Testregion lanciert werden (digital). Bereits aktuell gebe es Beispiele einer funktionierenden zirkulären Wirtschaft, wie Wiederverwendung von Baustoffen oder Rezyklieren von Textilien. Aufgrund des grossen Echos des Symposiums wird eine weitere Ausführung von Full Circle für den 23. und 24. April 2026 geplant. ce/ww