Zement ist für das Bauwesen weltweit unverzichtbar, doch verursacht enorme CO2-Emissionen in der Herstellung. Hoffmann Green Cement Technologies aus La Roche sur Yon arbeitet laut einer Mitteilung nun mit Telamon aus Paris zusammen, um neue Immobilienprojekte mit klinkerfreiem Zement zu realisieren. Klinker ist ein zentraler Bestandteil in der Zementherstellung und verursacht dort 70 Prozent der CO2-Emissionen. Hoffmann Green stellt Zement in einem Kaltverfahren her, das weder Wasser noch Brennen benötigt, wie es bei der traditionellen Zementherstellung zur Umwandlung von Klinker in Zement erforderlich ist. Das Ergebnis ist ein Produkt mit fünfmal geringerem CO2-Fussabdruck als bei herkömmlichem Zement. „Wir sind stolz, diese Vereinbarung mit Telamon unterzeichnet zu haben, einem renommierten Projektentwickler und Investor mit einem diversifizierten Immobilienportfolio“, so die Mitgründer von Hoffmann Green, Julien Blanchard und David Hoffmann, in der Mitteilung. „Diese neue Zusammenarbeit ermöglicht es uns, unsere kohlenstofffreien Baulösungen ohne Klinkeranteil in ganz Frankreich für eine Vielzahl von Projekten und Märkten einzuführen, die im Mittelpunkt nachhaltiger und leistungsstarker Prozesse stehen.“ Laut Blanchard und Hoffmann werde die Partnerschaft Hoffmann Green insbesondere beim Ausbau der nachhaltigen Bauprojekte in der Region Île-de-France helfen. Das Geschäftsmodell von Telamon basiert auf leistungsstarken, nachhaltigen Immobilien mit positiven ökologischen, sozialen und gesellschaftlichen Auswirkungen. „Durch den Fokus auf Beton, einem wichtigen Hebel zur Dekarbonisierung des Bausektors, leistet Telamon einen aktiven Beitrag zum Übergang zu einer CO2-armen Bauindustrie und bringt dabei industrielle Innovation, Bauleistung und regulatorische Anforderungen in Einklang“, so Telamon-CEO Christophe Bouthors. ce/jd